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Über die Gründung der Firma JONASCH
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| 1868 |
Der Grossvater bzw. Urgrossvater, Franz I, kam 1868 in Stein-Zbozi (Pödebrad), 50km ausserhalb von Prag auf die Welt. Der Name JONASCH kommt also aus der Tschechei. Die Familie war sehr gross, mindestens 10 Kinder.
Nach der Schulzeit mussten die männlichen Nachkommen (ausser dem Ältesten) gleich auf Wanderschaft, um einen Beruf zu erlernen oder um zu arbeiten. |

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| 1886 |
Franz Jonasch I. zog es der Elbe entlang nach Deutschland.
In Magdeburg fand er eine Lehrstelle als Zuckerbäck.
Gleicherorts befand sich eine grosse Maschinenfabrik für Bonbons. Durch viele Besichtigungen dieser Fabrik wurde F.J. I. ein richtiger Fachmann. |
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| 1893 |
Nach vielen Gelegenheitsarbeiten in Deutschland traf er 1893 in der Schweiz ein. |
| 1896 |
Zuerst arbeitete er als Arbeiter in Basel, später als Partner mit der Firma Goldinger, doch dies nur für kurze Zeit (1896-97). |
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| 1898 |
beginnt Franz I. selbstständig als Confiseur an der Binningerstrasse in Basel (wo sich heute das Untersuchungsgefängnis befindet). |
| 1899 |
Am 28. Okt.1899 Hochzeit mit Pauline Haldi aus Meinisberg (Be, Seeland) in Bömen. |
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Der Platz im Häuschen an der Birsigstrasse wird zu knapp für die grösser werdende Fabrikation und die wachsende Familie (1899 Fanny Karayanis,1901 Louise Grässlin, 1902 Elisabeth, 1905 Clara, 1907 Anni Goepfert, 1908 Franz II. Jonasch, 1914 Angèle Schwegler) |
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| 1903 |
Erwerb der Liegenschaft St. Johannsring 120 (nur Vorderhaus). |
| 1905 |
Fertigstellung des Fabrikgebäudes auf dem gleichen Areal. |
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| 1919 |
erhält Franz I. das Schweizer Bürgerrecht |
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Dem Geschäft geht es gut, es floriert. Zeitweise waren über 20 Angestellte beschäftigt, meist Packerinnen. Die Zuständigkeitsbereiche waren klar definiert:
Fabrikation Franz Jonasch I.,
Administration (Büro, Geldangelegenheiten, Bude Herbstmesse, Vertretung für Verkauf) Frau Pauline Jonasch. |
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Plötzlicher Börsen-Crash (Black Friday). Viele Geschäfte sind ruiniert. Auch die Confiserie Jonasch litt unter den mageren 30er Jahren. Folgen: Ware wurde geliefert, aber das Geld kam nur schleppend oder gar nicht. |
| 1930 |
begann Pauline Jonasch mit den Märkten. Ihr war das Mettiez bekannt, da sie als Bauernmädchen schon früh Eier und Gemüse auf dem Markt in Biel verkaufen musste. Pauline kaufte ihrem Sohn Franz II. ein Auto und fuhr mit ihm auf verschiedene Märkte, um Ihre Süsswaren zu verkaufen. |
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| 1932 |
heiratete Franz Jonasch II. Frau Clara Bienz. Sie hatten zusammen drei Kinder: 1932 Franz III., 1935 Werner und 1939 Eleonora. |
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Auszug aus der Familienchronik von Franz Jonasch III, geb. 1932 |
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Die Firma Jonasch teilte sich nun in drei eigenständige Marktfahrer- Geschäfte:
Confiserie Franz III. und Oliva Jonasch-Valentini mit Astrid und Graziella
Confiserie Werner und Manuela Jonasch-Abad mit Manuel und Franz IV.
Confiserie Eleonora und Oskar Herzig-Jonasch mit Denise Rudolf und Brigitte Rudolf |
| 1987 |
Nach dem frühen Tod meines Vaters, Werner Jonasch (8. Nov. 1987), übernahm ich, Franz IV, kurz nach meiner Lehre als Bäcker-Konditor das Marktgeschäft.
Nun lautet unsere Firma:
Confiserie Franz Jonasch-Denzler, Basel |
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Zur Chronologie der Franz Jonasch’s: |
| 1868 |
bis 6. Dez.1953 Franz I. Jonasch-.Haldi, aus Tschechei Gründer der Confiserie Jonasch
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| 1900 |
bis 11. Nov 1972 Franz II. Jonasch-Bienz, beginnt mit Marktgeschäft |
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| 1932 |
Franz III. Jonasch-Valentini, Marktfahrer |
Über die Schoggersprache |
| 1965 |
Franz IV. Jonasch-Denzler, Marktfahrer |
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